Mittlerweile ist das Wortungetüm „Zahntourismus“ fest in unserem Sprachgebrauch verankert, obwohl es sich im Grunde um einen eher „sinnentleerten“ Begriff handelt. Dennoch weiß jeder, was gemeint ist: Reisen ins benachbarte Ausland, um Zahnsanierungen oder Reparaturen durchführen zu lassen. Die Frage ist: Braucht es dafür wirklich eine Zahnklinik in Ungarn? Muss das sein?
DER PREIS IST HEISS
Warum ist eine Reise ins Ausland zur Gebisssanierung für viele so attraktiv, dass sie mehrere hundert Kilometer in Kauf nehmen und teilweise sogar vor Ort übernachten? Der Hauptgrund scheint der Preis zu sein. Doch schauen wir uns die Fakten genauer an:
Es ist klar, dass Implantat nicht gleich Implantat ist. Dennoch kosten hochwertige Materialien – abgesehen von wenigen „Premium“-Varianten – international nahezu gleich viel. Einsparpotenziale sind hier kaum vorhanden.
Zertifizierte (CE) Qualität hat ihren Preis – sowohl in einer Zahnklinik in Ungarn als auch hier in Deutschland.
Zwar werden niedrigere Lohn- und Standortkosten im Ausland teilweise an die Patienten weitergegeben, doch ob sich das unter Berücksichtigung von Reiseaufwand, Zeit und Organisation tatsächlich lohnt, ist fraglich.
Hinzu kommt häufig ein erheblicher Zeitdruck: Behandlungen sollen möglichst kompakt innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden abgeschlossen werden, da die Patienten schnell wieder abreisen möchten. Das Bild einer „Fließbandbehandlung“ ist dabei nicht ganz unbegründet.
WARUM ALSO IN DIE FERNE SCHWEIFEN?
Diese Frage ist berechtigt. Denn heute gibt es kaum noch einen echten Grund dafür – insbesondere nicht für Patientinnen und Patienten in Deutschland. Moderne Zahnmedizin vor Ort bietet längst eine attraktive Alternative:
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Leistbare Zahnsanierungen durch professionelle und zertifizierte Behandlungen
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Durchführung nach deutschen Qualitätsstandards und strengen Richtlinien
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Minimaler Aufwand für den Patienten, da lange Anfahrten und Aufenthalte entfallen
Zahnmedizin in Deutschland steht für Sicherheit – sowohl in Bezug auf Qualität und Nachbetreuung als auch auf transparente Kostenstrukturen.